Bordercollies

of Goblin`s Fountain

Poetisches


Auf dieser Seite haben wir für Sie einige Gedichte, Sprüche,
Aphorismen und Bittschriften zusammen getragen, die wir für
lohnenswert erachten, einmal darüber nachzudenken. Wir
würden uns für den Fall, dass Sie interessante, mit dem
Hund in Verbindung stehende Gedichte, Sprüche oder
ähnliches kennen, sehr freuen, wenn Sie uns diese senden.
Leider sind die Tierheime in unserer Zeit überfüllt mit Hun-
den und anderen Tieren, die es Wert sind, ein schönes
Heim mit liebenden Menschen zu teilen. Wir wünschen uns,
dass möglichst viele von ihnen noch eine Chance haben
werden und eine tolle Familie sie aufnimmt. Aber nicht nur
daran soll diese Seite erinnern, nämlich daran, wie herzlos
manche Mitmenschen über das Schicksal ihres treuen
Partners entscheiden, sondern auch an die Vergänglichkeit,
die alle Lebewesen dieses Planeten verbindet. Die gemeinsame
Zeit ist kurz, desto intensiver und bewusster sollten wie sie nutzen, stets
den Gedanken im Herzen tragend, dass der heutige Tag der letzte sein kann.
Die meisten von uns Menschen werden ihre vierbeinigen Freunde überleben und der Gedanke, dass man alles Erdenkliche getan hat, um seinem langjährigen Partner ein schönes Leben zu bieten, ist doch beruhigend. Etwas, dass die Engländer “rainbow bridge” nennen, ein Ort, an dem unsere verstorbenen Vierbeiner auf uns warten, in Dankbarkeit für das schöne Leben mit uns, ist sehr tröstend und diese Vorstellung mag romantisch, aber nicht minder schön sein.

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Zehn Bitten eines Hundes an den Menschen

1. Mein Leben dauert 10-15 Jahre. Jede Trennung von Dir wird für mich Leiden bedeuten. Bedenke es, bevor Du mich
anschaffst.

2. Gib mir Zeit zu verstehen, was Du von mir verlangst.

3. Pflanze Vertrauen in mich – ich lebe davon.

4. Zürne mir nie lange und sperr mich zur Strafe nicht ein ! Du hast Dein Vergnügen, Deine Freude ich habe nur Dich.

5. Sprich manchmal mit mir. Wenn ich auch Deine Worte nicht ganz verstehe, so doch die Stimme, die sich an mich wendet.

6. Wisse: Wie immer an mir gehandelt wird – ich vergesse es nie.

7. Bedenke, eh Du mich schlägst, dass meine Kiefer mit Leichtigkeit die Knöchelchen Deiner Hand zerquetschen könnten,
dass ich aber keinen Gebrauch von ihnen mache.

8. Ehe Du mich bei der Arbeit unwillig schiltst, bockig oder faul, bedenke: Vielleicht plagt mich ungeeignetes Futter, vielleicht
war ich zu lange der Sonne ausgesetzt oder habe ein verbrauchtes Herz.

9. Kümmere Dich um mich wenn ich alt werde – auch Du wirst einmal alt sein.

10. Geh jeden schweren Gang mit mir. Sage nie: „Ich kann so was nicht sehen“ oder „Es soll in meiner Abwesenheit
geschehen.“ Alles ist leichter für mich mit Dir.

Thy Lauruger – Gasser

Der Hund
v. Rainer Maria Rilke

Da oben wird das Bild von einer Welt
aus Blicken immerfort erneut und gilt.
Nur manchmal, heimlich, kommt ein Ding und stellt
sich neben ihn, wenn er durch dieses Bild

sich drängt, ganz unten, anders, wie er ist;
nicht ausgestoßen und nicht eingereiht,
und wie im Zweifel seine Wirklichkeit
weggebend an das Bild, das er vergisst,

um dennoch immer wieder sein Gesicht
hineinzuhalten, fast mit einem Flehen,
beinah begreifend, nah am Einverstehen
und doch verzichtend: denn er wäre nicht.


„Dass mir der Hund das Liebste ist, sagst du – o Mensch – sei Sünde; der Hund bleibt mir im Sturme treu, der Mensch nicht mal im Winde.“ Friedrich Hebbel


Der Panther
von Rainer Maria Rilke

Sein Blick ist vom Vorübergehen der Stäbe
so müd geworden, dass er nichts mehr hält.
Ihm ist, als ob es tausend Stäbe gäbe
und hinter tausend Stäben keine Welt.

Der weiche Gang geschmeidig starker Schritte
der sich im allerkleinsten Kreise dreht,
ist wie ein Tanz von Kraft um eine Mitte,
in der betäubt ein großer Wille steht.

Nur manchmal schiebt der Vorhang der Pupille
sich lautlos auf -. Dann geht ein Bild hinein,
geht durch der Glieder angespannte Stille –
und hört im Herzen auf zu sein.


Als ich meinen Hund bekam…
Autor unbekannt

Ich bat um Stärke, um ihn perfekt zu erziehen.
Ich wurde aber schwach und verwöhnte ihn mit Häppchen

Ich wollte einen Hund der gehorcht, so daß ich stolz sein könnte.
Ich bekam einen widerspenstigen, der mich demütigte.

Ich wollte Gehorsamkeit, um überlegen zu sein.
Es wurde ein Clown, der mich zum Lachen brachte.

Ich hoffte auf einen Begleiter gegen meine Einsamkeit.
Ich bekam den besten Freund, der mir das Gefühl der Liebe gab.

Ich bekam nichts was ich wollte, aber alles was ich brauchte !

aus dem „Club Report“ Heft 2 / Juni 1999


“In den Augen meines Hundes / Liegt mein ganzes Glück,
All mein Innres, Krankes, Wundes / Heilt in seinem Blick.” Friederike Kemper


“Hunde haben alle guten Eigenschaften der Menschen, ohne gleichzeitig ihre Fehler zu besitzen.”  Friedrich der Große


“Wundern darf es mich nicht, dass manche die Hunde verleumden: Denn es beschämet zu oft leider
den Menschen der Hund.” Arthur Schopenhauer


“Ich habe grosse Achtung vor der Menschenkenntnis meines Hundes, er ist schneller und gründlicher als ich.”  Fürst Bismarck


“Wenn man seinem Hund etwas noch so Albernes sagt, wird er einen trotzdem mit diesem Blick ansehen, der etwa sagt: ‘Himmel, du hast ja recht ! Darauf wäre ich nie gekommen !’“ Dave Barry


“Wenn du einen verhungernden Hund aufliest und machst ihn satt, dann wird er dich nicht beißen. Das ist der Grundunterschied zwischen Mensch und Hund.”  Mark Twain   “


Die Größe einer Zivilisation erkennt man daran, wie sie ihre Hunde behandelt.” Mao Tse Tung


Er ist mein drittes Auge, das über die Wolken blickt,mein drittes
Ohr das über die Winde lauscht. Er ist der Teil von mir, der sich
bis zum Meer erstreckt. Wie er sich an meine Beine lehnt, beim
leisesten Lächeln mit dem Schwanz wedelt, seinen Schmerz zeigt,
wenn ich ohne ihn ausgehe…, sagt mir tausendmal, dass ich der einzige Grund seines Daseins bin.
Habe ich unrecht, verzeiht er mir mit Wonne. Bin ich wütend,
bringt er mich zum lachen. Bin ich glücklich, wird er vor Freude
fast verrückt. Mache ich mich zum Narren, sieht er darüber hinweg.
Gelingt mir etwas, lobt er mich. Ohne ihn bin ich nur einer unter vielen. Mit ihm bin ich stark. Er ist die Treue selbst. Er lehrt mich die Beudeutung der Liebe. Durch ihn erfahre ich seelischen Trost und inneren Frieden.
Er lehrt mich verstehn, wo vorher nur Ignoranz war.
Sein Kopf auf meinem Knie heilt meine menschlichen Schmerzen.
In seiner Gegenwart habe ich keine Angst vor Dunkelheit und Unbekanntem. Er versprach, auf mich zu warten…wann und wo auch immer…..ich könnte ihn ja brauchen. Und ich brauche ihn- wie ich es immer getan hab. Er ist eben MEIN Hund! Gene Hill               Vielen Dank an Marleen Mosenthin, die uns dieses Gedicht übersandt hat!